Kein Europäisches Reiseland ist mit solch vielen Geschenken der Natur ausgestattet wie Griechenland.
Griechenland hat durch seine vielen Inseln trotz seiner vergleichbar geringen Fläche die längsten Küsten Europas, was Griechenland mit einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Stränden segnet. Das Pindos Gebirge ist die Wirbelsäule des griechischen Festlands, was man sich sehr gut auf Satellitenbildern vorstellen kann. Hier fühlen sich die Wanderer, Trekker und Bergsteiger zuhause.
Als Wiege der Europäischen Kultur ist Griechenland voll mit antiken Zeugnissen, die der Urlauber im ganzen Land findet. Auch die antiken Stätten an der Asiatischen Ägäisküste sind Werk der alten Griechen, obwohl sich jetzt andere damit rühmen und geschickt in Werbung einsetzen.
Mittlerweile ist der erste Spatenstich für das Fundament eines Hauses nicht mehr möglich, bevor die Archäologische Behörde das Grundstück nicht untersucht hat. Wer das „Pech“ hatte einen antiken Fund auf seinem gerade teuer erworbenen Grundstück zu haben, war das Grundstück mehr oder weniger los. eshalb wird jetzt schon vor dem Verkauf von der archäologischen Behörde geprüft.
Trotz der regen Schiffahrt gehören die griechischen Gewässer zu den saubersten der Welt, mal von den Ballungszentren abgesehen. Wusstet Ihr das Griechenland zu den drei „Großmächten“ der Handelsschifffahrt gehört? Sicher war dies dem einen oder anderen bekannt.
Wenn man auch die Schiffe unter anderen Flaggen (aus steuer technischen und lockeren arbeitsrechtlichen Gründen) wie Malta, Panama usw. aber in griechischem Eigentum mitrechnet, sind die Griechen unerreichbar an erster Stelle.
Wer noch das „urige“ Griechenland sucht, bereist am besten das Festland oder Kreta. Hier findet man noch in unmittelbarer Nähe der Küste traditionelle Dörfer mit kleinen Kafenion, wo sich die Männer zum Kartenspiel, „Tavli“ (dem griechischen Backgammon) und natürlich zu sozialen und politischen Diskussionen treffen. Hier zahlt man noch für den Mokka, den Ouzo, Tsipouro oder Tsikoudia 0,80 Euro, um das Getränk an den viel fotografierten wackligen Metalltischen, im Schatten der „Klimatariá“ der Traubenstauden zu geniessen.
Nicht zuletzt die weltbekannte traditionelle Gastfreundschaft und Lockerheit, bewegt die Leute ständig oder immer mal wieder Griechenland zu besuchen.
In einem Griechenlandforum steht passend hierzu der Spruch: „Man darf nicht zu früh nach Griechenland reisen, wenn man noch etwas von der übrigen Welt sehen möchte“
Oder ist vielleicht folgendes Zitat einer der Gründe, der Milionen Urlauber jedes Jahr nach Griechenland zieht:
„We are all Greeks. Our laws, our literature, our religion, our arts, have their root in Greece.“
Percy Bysshe Shelley, 1792-1822