Immer mehr Griechen haben mittlerweile einen Internetzugang. Auch griechische Blogs sind sehr in Mode.
Wer aber als ordentlicher Webdesigner fair arbeiten will und verschiedenen Betrieben der Gastronomie oder vor allem der Urlaubsbranche
eine ordentliche Seite mit guter Optimierung anbietet, damit die Leute auch gefunden werden, stößt meist auf taube Ohren oder gar böse Blicke.
Der Grund:
Jeder X-beliebige kam dahergelaufen und hat den Leuten die Sterne vom Himmel versprochen.
Für die “Sterne” ließ man sich unverschämt teures Geld zahlen.
Aber die Kunden blieben weg. Ein Hotelier in Plataria (Region Epirus) hat sage und schreibe 800€
hingeblättert an einen Gauner.
Ausser dass der arme Hotelier keinen einzigen Kunden zu sehen bekam (und das schon seit 3-4 Jahren)
war keine Seite im Internet zu finden, egal welche Schreibweise man wählte.
Natürlich ist der Mann jetzt sehr schlecht zu sprechen auf Internet und allgemein neue Medien.
Er druckt weiterhin seine Visitenkarten und kleine Prospekte. Die werden aber den Leuten gegeben
die eh schon Kunden sind. Natürlich kommt der eine oder andere Hotelkunde wieder, würde er auch ohne
Prospekt machen…
Auch die Stadtväter unserer Region allgemein treten eher rückwärts was Marketing und Internet angeht.
So hat die Stadt Igoumenitsa und die Präfektur ihre alten aber gar nicht mal so schlechten Internetseiten
die in drei oder mehreren Sprachen zu erreichen waren gelöscht und für teures Geld Internetseiten allein in griechischer
Sprache machen lassen.
Na ja, wir haben auch inländischen Tourismus, wenn auch nur im Juli und August,denkt man sich.
Um aber interessante Infos für Urlauber zu finden, die einen ja überzeugen sollen zu uns zu kommen und
nicht in eine andere griechische Region zu fahren, muß man gut im Suchen sein um die Infos auszugraben.
Kein Wunder dass der Landkreis Thesprotia niemandem etwas sagt, wenn überhaupt dann erfahrenen Griechenlandfreunden.
Es k..zt mich an und ich wollte das mal loswerden.
Wenn es keine privaten Initiativen gäbe wie www.epirus.de und einige andere schöne Reiseseiten,
sowie der durchfahrende Reiseverkehr der zufällig unsere traumhaften Küsten und das urige Inland entdecken würden
wären wir alle noch Schäfer, Bauern oder Gastarbeiter im In- und Ausland…
Schade, sehr schade…
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