Verfasst von: kalimera-blog | 22 November, 2008

Immer mehr Wandern nach Griechenland aus

Aus diversen Gründen werden wir unsere Ferienzimmer in Plataria direkt am Meer nicht mehr vermieten. Es ist geplant bzw. schon in Gange dass sie in drei möblierte Wohnungen mit Meeresblick umgebaut werden.
Dies schrieb ich auch auf unsere Ferienhaus Homepage.
Es wunderte mich wie viele deutschsprachige Leute sich schon interessiert haben eine dieser Wohnungen ganzjährig zu mieten, davon über die Hälfte potenzielle Auswanderer nach Griechenland.
Hier ist das Leben zwar auch kein Zuckerschlecken, aber mit einem Notgroschen und der Entsprechenden Lust noch zu Arbeiten haben sogar noch über 50jährige eine sehr gute Chance, je nach Ausbildung, einen Job zu finden oder gar selbständig einen Neuanfang zu machen.
Als ehemaliger Arbeitgeber in Deutschland kann ich auf der einen Seite verstehen warum man über 50 schlecht einen Job findet. Leider ist die Angst zu groß, dass der Arbeitnehmer zu oft krank ist und man mit Lohnfortzahlungen rechnen muß.
In Griechenland ist das System etwas anders, man findet auch als „über 50jährige/er“ noch Arbeit, da die meisten Jobs per Tageslohn abgerechnet werden oder aber man macht sich selbständig so dass kein Arbeitgeber die Befürchtung hat, man würde ihm auf dem Geldbeutel sitzen wenn man ein paar Jahre für ihn gearbeitet hat.
Gut und günstig versichern kann man sich, wenn man in Orten mit weniger als 2000 Einwohnern wohnt bzw. seine Firma gründet. Da kann man sich bei der Agrarversicherung (OGA) günstig versichern und bekommt später auch eine Rente. Der Mindestbeitrag liegt bei ca 300 € im Halbjahr, was für fast jeden tragbar ist.

Allein dieses Jahr kamen allein über uns schon 4 deutsche nach Griechenland, 2 davon möchten hier dauerhaft leben.
Mit einer Frau, sofern wir uns einig werden, besteht die Möglichkeit sogar eine gemeinsame Firma aufzuziehen mit großen Erfolgschancen.

Wichtig ist sich nicht auf die verschiedenen Sendungen im TV zu verlassen, da dort vieles kaschiert wird, wie ich selber erleben konnte.
Man sollte einen Beruf gelernt haben der vor Ort auch gefragt ist, sich vorher ein zwei male die Gegend im Winter anschauen und vor allem möglichst eine Vertrauensperson vor Ort haben (am besten einen Griechen) der mit Rat und Tat zur Seite steht.
Verfallen Sie nicht den Urlaubsstimmungen und teils leeren Versprechungen und geben Sie nicht blindlings alles in der Heimat auf ohne ein wenig Sicherheit zu haben.

Etwas Geldreserve für den fall der Fälle solte vorhanden sein, um einige Monate Arbeitslosigkeit zu überbrücken, oder gar die Rückfahrt bezahlen zu können. Partnerschaften wo Sie finanzieren sollen und der Partner nur das Know how oder den angeblichen guten Willen mitbringt sollten Sie mit äusserster Vorsicht  eingehen. Nicht alles was glänzt ist Gold und nicht jeder nette Einheimische oder gar Landsmann ist vertrauenswürdig.

Ohne blauäugig zu sein, mit etwas guter Planung und Hilfe, sowie bei Partnerschaften wo beide was riskieren hat man im Land der 300 Sonnentage gute Chancen etwas zu erreichen.

Ich persönlich suche momentan einen erfahrenen Metzgergesellen zur Festeinstellung oder gleichberechtigten Partnerschaft.

Als Frührentner oder Rentner mit einem festen Einkommen ist man auf jeden Fall in Griechenland und Epirus gut aufgehoben. Es sind schon einige Leute hergezogen deren gesundheitliche Beschwerden sich sehr gelindert haben, u.a. Schmerzpatienten, Rheumakranke und Lungenkranke.
Unter Ferienwohnung Griechenland finden Sie von uns günstig vermittelte Unterkünfte um sich alles mal aus der Nähe anzuschauen und sich auch von den gesundheitlichen Vorzügen zu überzeugen.

Wir helfen gerne weiter


Einen Kommentar hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Kategorien